farbkonzept im innenausbau
von der farbgebung von 1812 bis zur gegenwart wurden farbimpressionen aus alten tapeten-, wand- und ofenfarben, die zu beginn der umbauzeit durch die arbeit des restaurators wieder zum vorschein gekommen sind, mit den gegenwärtigen farbkombinationen am bau – bodenmarkierungen von baumeister, zigarettenpaket in einer ofennische, stromkabel über fensterladenhalterung, fussabstreifer usw. mittels einer gegenüberstellung wieder in die heutige zeit aufgenommen und neu interpretiert.
aus diesen inspirationsquellen, den historischen farbtönen und dem früheren ofenkonzept, welches zugleich drei räume mit einem ofen beheizte und mit einer farbe akzentuierte, entstand ein farbkonzept, welches zwei farbtöne in einem raum bespielen lässt und den klang der farbe überträgt bzw. wieder neu antönt. der übergang von einem raum zum anderen, erzeugt eine melodie aus alten und neuen tönen, die sich immer wieder brechen und gegenseitig herausfordern. somit erklingt jeder raum durch den bezug von innen- und aussenräumen in einer eigenen und auch zusammenhängenden farbtonmelodie.  nicht zuletzt komponiert die sonne, je nach tageslichteinstrahlung, ihre eigene partitur.

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